Wer hilft bei was?

Zielsetzung des Netzwerkes der Suchthilfe im Raum Niedersachsen ist die Angebote transparent darzustellen und die richtigen Maßnahmen in allen Lebenslagen passgenau anbieten zu können.

Wir helfen Ihnen in allen schwierigen Situationen mit einem individuellem Suchthilfekonzept. Die Bausteine sind:

 

Erste Hilfe

Das Konsumverhalten von Suchtmittelabhängigen in der »offenen Szene« führt zu erheblichen gesundheitlichen Risiken: Atemstillstände, Krampfanfälle, Kreislaufprobleme, Ekzeme, Abszesse, Venenentzündungen, Thrombosen, etc. Um diese gesundheitlichen Beeinträchtigungen adäquat behandeln zu können, wird in unseren niedrigschwelligen Einrichtungen u.a. Akutversorgung und Notfallhilfe durchgeführt.

 

Beratung und mehr

In den Fachstellen für Sucht und Suchtprävention wird sowohl die kurzfristige informationsorientierte Beratung als auch die mittel- bis längerfristig angelegte problemlösungsorientierte Begleitung angeboten. Medizinische, soziale, therapeutische und präventive Aspekte fließen in diesem Arbeitsbereich zusammen, um eine optimale Versorgung der Hilfesuchenden zu erreichen.

 

Der Weg zur Therapie

Die Vermittlungstätigkeit erfordert von allen Beteiligten (Suchtberater und Klient) eine intensive Vorbereitung. Sie schließt die Motivierungsphase, die Erstellung des Sozialberichtes mit Anamnese, Diagnose, Behandlungsplan und Prognose, die Antragstellung, die Verhandlung mit Kostenträgern und die Kontaktaufnahme zur Behandlungseinrichtung ein.

 

Projekte

Mit ergänzenden Projektangeboten werden einerseits die Reintegration in den beruflichen Alltag ermöglicht, andererseits neue Wege in der Suchtkrankenhilfe erprobt. Dies erfolgt u.a. in diversen Arbeitsprojekten (Fahrradstation und Fahrradwerkstatt; Nachsorgecafé; Umzug, Kleintransporte & Rückbau; Malereiprojekt; Gebäudereinigung), die auch Lehr- und Umschulungsplätze anbieten.

Mehr hierzu erfahren Sie unter Angebote / Leistungen